
Über uns
Das Projekt TransVer im Überblick
Das deutsche Gesundheitssystem befindet sich aktuell in einem großen Wandel. Viele Kliniken können wirtschaftlich nicht mehr bestehen. Gleichzeitig entstehen neue regionale Gesundheitszentren, in denen verschiedene Bereiche der Versorgung zusammenarbeiten. Ergänzend dazu werden große, spezialisierte Zentralkliniken aufgebaut, die weiter entfernt liegen, aber eine hochqualifizierte Behandlung anbieten.
Das Projekt TransVer begleitet diesen Veränderungsprozess wissenschaftlich. Ziel ist es, neue medizinische und technische Lösungen zu entwickeln, die eine moderne und wohnortnahe Versorgung ermöglichen. Dazu gehört auch die Frage, wie bestehende Klinikstandorte sinnvoll weitergenutzt werden können – zum Beispiel durch digitale Assistenzsysteme oder neue Versorgungsangebote vor Ort.
Ein besonderer Fokus liegt auf zwei Krankheitsbildern: Parkinson und akute Bauchbeschwerden. Beide stehen stellvertretend für sehr unterschiedliche Wege der Diagnose, Behandlung und Nachsorge. Gemeinsam mit Patientinnen und Patienten sowie Fachleuten sollen neue, digitale und vernetzte Behandlungspfade entwickelt, getestet und bewertet werden.
Der Wandel im Gesundheitssystem wird dabei nicht nur technisch betrachtet. Er wird als gesellschaftlicher Prozess verstanden, an dem viele beteiligt sind: Bürgerinnen und Bürger, Städte und Landkreise, Krankenkassen sowie die Forschenden im Projekt. Gemeinsam sollen neue, innovative und bedarfsgerechte Formen der Versorgung entstehen.
Die Vision von TransVer ist eine Gesundheitsversorgung, die nahtlos ineinandergreift – vom eigenen Zuhause bis zur hochspezialisierten Klinik. Im Mittelpunkt stehen Selbstständigkeit, Teilhabe und eine bestmögliche Unterstützung aller Beteiligten. Durch Digitalisierung, vernetzte Geräte und flexible technische Lösungen soll der Weg zu modernen regionalen Gesundheitszentren wissenschaftlich begleitet und aktiv mitgestaltet werden.

